In früheren Zeiten als es noch keine bzw. wenige CMS Systeme gab, wurden die Webseiten meist in "WYSIWYG (What you see is what you get)-Editoren" gebastelt. Diese Webseiten wurden überwiegend statisch erstellt. Mit einem CMS-Systeme lassen sich Webseiten viel dynamischer erstellen. Hierzu gibt es sog. Erweiterungen (Templates, Plugins, Module und Komponente), wie Kontaktformulare, Routenplaner, Kalender, Bildergalerien usw. die sich separat in das CMS installieren lassen und wiederum getrennt administriert werden. Viele Anwender haben solche Erweiterungen inkl. Installationsanleitung erstellt und können kostenlos oder auch käuflich erworben werden.

Durch den Einsatz eines CMS können die Inhalte, wie Texte, Bilder und der Navigation auf eine einfache Weise getrennt voneinander verwaltet und administriert werden. Das Tool wird über einen Internetbrowser bedient, da ein CMS-System auf einen Server (Hoster) hochgeladen wird. Die Installation selbst muss nicht unbedingt von einem Experten durchgeführt werden. Jeder CMS Anbieter bietet auf seiner Homepage zusätzlich viele Tipps und Hinweise an, um den Nutzer nicht im Regen stehen zulassen. Zudem gibt es reichlich Foren, wo sich gleichgesinnte gegenseitig unterstützen.

Es gibt viele CMS (Content Management System) mit denen sich Webseiten erstellen lassen.

Die beliebtesten CMS Systeme

Aufbau nach dem selben Prinzip

  • Templates: Das Grundgerüst der Webseite.
  • Plugin: Veränderung des Programmcodes.
  • Komponente: Ergänzung von zusätzlichen Funktionen.
  • Module: Bildergalerie, Gästebuch, Nachrichten usw.

Ein CMS-System besteht im Grunde genommen aus zwei Teilbereiche. Aus dem "Frontend", - die Webseite selbst, die der Besucher angezeigt bekommt und dem "Backend", indem die ganze Administration der Webseite stattfindet. Der Administrator hat auch die Möglichkeit über die sog. Benutzerverwaltung festzulegen, welcher Redakteur auf welche Funktionen zugreifen darf.

Um das richtige CMS-System für sich zu entdecken, sollte man am besten verschiedene Systeme ausprobieren. Dazu müssen nicht mal verschiedene Systeme auf dem Hoster installiert werden, denn fast jeder Anbieter stellt auf seiner Homepage eine vollfunktionierende Demoansicht zur Verfügung, um die ersten Gehversuche zu absolvieren.

Für mich habe ich 2010 Joomla entdeckt. Damals war die Version 1.5 draußen und bin bis zur heutigen Version mitgewachsen. Dennoch habe ich mich auch nicht gescheut auf meinen Hoster das CMS "WordPress" zu installieren, um deren Funktionalitäten zu erproben.

Für welches man sich letztendlich entscheidet ist jedem selbst überlassen.