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Wenn man von einer virtuellen Maschine spricht, ist das nichts anderes als eine Software mit der man zusätzlich ein oder mehrere Betriebssysteme auf seinen Rechner installieren kann.

Jedes Betriebssystem wird in einen eigenem Ordner gespeichert und bleibt völlig isoliert zum eigenen Host-Computer.

Es besteht auch die Möglichkeit auf seinen Rechner ein Netzwerk aufzubauen, indem man sich z.B. Windows-Server Betriebssysteme installiert und untereinander vernetzt.

Vorteile einer virtuellen Maschine

  1. Installation von mehreren virtuellen PC's auf seinen eigenen Computer.
    Durch eine Software, z.B. VMware ist es möglich auf einen physischen PC mehrere PC's als virtuelle Maschine einzurichten.
  2. Installation von Testsoftware in einer virtuellen Maschine.
    Man kann verschiedene Betriebssysteme, angefangen von MS-DOS bis hin zur aktuellen Windows und Linux Version, auf seinen Computer im vollen Umfang testen.
    Es ist also ein großer Vorteil in einer virtuellen Maschine weitere Testsoftware zu installieren, die man niemals auf seinen eigenen Rechner installieren würde.
    Stürzt eine virtuelle Maschine ab, bleibt der eigene Rechner bzw. das Haupt-Betriebssystem davon unberührt.
  3. Verschiedene Komponente werden durch die virtuelle Maschine emuliert und nachgebildet.
    Möchte man einen PC in einen PC installieren, müssen natürlich auch verschieden Komponente wie BIOS, Festplatten, Netzwerkkarte und Grafikkarte vorhanden sein. Diese werden durch die virtuelle Maschine emuliert. Andere Hardwarekomponente wie Drucker, Maus u. Tastatur, Prozessor sowie der Arbeitsspeicher werden wiederum mit dem richtigen PC geteilt.
  4. Durch die Installation von mehreren virtuellen Maschinen lassen sich Netzwerkstrukturen trainieren.
    Eines der größten Stärken von mehreren virtuellen Maschinen auf einen PC ist die Vernetzung untereinander. Installationen von Serverbetriebssystemen, wie Windows Server 2012, lassen sich auch mehrfach als virtuelle Maschinen auf dem Computer installieren, um alle Funktionen eines Servers kennenzulernen, darin zu üben und verschiedene Netzwerkstrukturen zu trainieren.
  5. Virtuelle Maschinen auf einen anderen Computer kopieren/übertragen.
    Ein weiterer großer Vorteil ist, dass eine oder mehrere virtuelle Maschinen auf einen anderen Host-PC kopiert bzw. übertragen werden können. Somit ist es also auch möglich seine virtuellen Maschinen immer mobil dabei zu haben.
  6. Eine viruelle Maschine zum Schlafen schicken.
    Speichert man ein Abbild des aktuellen Zustands einer virtuellen Maschine ab, kann man später an der Stelle wieder weiterarbeiten wo man zuvor seine Arbeit beendet hat. Ähnlich als wenn man seinen eigenen Rechner in den Ruhezustand versetzt und nach einer gewissen Zeit wieder weckt.

Ich selbst bevorzuge VMware Workstation 12.0.1 Player for Windows 64-bit operating systems (English)
Diese Software ist für die private Benutzung völlig kostenlos.

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