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Jeder Benutzer der sich das erste Mal an einer Arbeitsstation anmeldet erhält dadurch ein Profil, dass lokal auf der Arbeitsstation angelegt wird. Änderungen an den Einstellungen werden somit nur auf der Arbeitsstation ausgeführt, an der er die Veränderungen vorgenommen hat.

Ob nun die Abänderung des Hintergrundbildes, die Anordnung der Desktopsymbole oder die Ansicht der Kacheln in Windows 8. Diese Veränderungen werden für jeden einzelnen Benutzer in einer Datei Ntuser.dat gespeichert, damit die vorgenommenen Einstellungen wieder nach jeder Anmeldung zur Verfügung stehen.

Eines der wichtigsten Punkte ist es jedoch, wenn es wieder um die Arbeitsstationen in einem Unternehmen geht. Der Administrator spielt auch hier in der Verwaltung von Benutzerprofilen eine zentrale Rolle.

  • Sicherstellung, dass nicht jeder Benutzer an allen Einstellungen handanlegt.
  • Bereitstellung aller Programme für die jeweiligen Benutzer.
  • Ordner und Datei freigaben, dass die Benutzer ihre Arbeitsergebnisse auch ausdrucken können.
  • usw.

Drei Arten von Methoden

Damit die Funktionalität in verschiedenen Netzwerkszenarien umgesetzt werden kann, z.B. für mobile Benutzer oder Arbeitsstationen die von mehreren Benutzern verwendet werden, bis hin zu Umgebungen mit unzuverlässigen schwachen Netzen, bietet WIN2012 unterschiedliche Methoden an.

  • Nutzung von Offlinedateien
  • Auf Serverseitige gespeicherte Benutzerprofile
  • Ordnerumleitungen
Speicherort
Der lokale Ordner erhält den Anmeldenamen des Benutzers auf dem nur er und der Administrator Vollzugriff erhält.

Das Benutzerprofil findet man unter folgenden Pfad:
C:\Benutzer\BenutzernameWinServ2012 - Windows-Explorer Benutzer Ordner im Vergleich

Bilderhälfte links: Ordneransicht des lokalen Benutzers. Bilderhälfte rechts: Ordneransicht des lokalen Benutzers, wenn die Option Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen in den Ordneroptionen aktiviert wurde.

Die Ordner auf der linken Seite sprechen aufgrund deren Ordnerbezeichnung eine klare Sprache, für welchen Arbeitsbereich diese vorgesehen sind. Interessanter ist die rechte Bildhälfte dessen Ordnersymbol durch eine zusätzliche Kennzeichnung mit einem kleinen Pfeil auf sich aufmerksam machen.
Diese Ordnerverweise, wie Anwendungsdaten, Cookies, Druckumgebung usw. stammen aus der Umgebung des Betriebssystems Windows XP und gewähren dadurch die Abwärtskompatibilität und verweisen auf den jeweiligen neuen Ordner.

Pro & Contra von lokalen Benutzerprofilen

Vorteil

  • Lokale Benutzerprofile werden von allen Windowssystemen unterstützt.
  • Jeder Benutzer auf einer Arbeitsstation kann aufgrund seines Benutzerprofils seine eigene Arbeitsumgebung konfigurieren. Die Einstellungen von anderen lokalen Benutzerprofilen bleiben davon unberührt.
  • Kein zeitaufwendiger Ladevorgang über das Netzwerk.

Nachteil

  • Lokale Benutzerprofile und deren konfigurierte Einstellungen die auf einer anderen Arbeitsstation vorgenommen wurden, sind auf einer zweiten Arbeitsstation nicht vorhanden. Die Einstellungen müssten nochmals separat vorgenommen werden.
    Dafür gibt es aber die Möglichkeit, dass das Profil auf dem Server abgespeichert wird.

Bewertung: 5 / 5

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