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Hast Du gewusst, das DSL (Digital Subscriber Line) auch zu den Technologie gehört, die als "letzte Mile (Last Mile)" bezeichnet wird?
Als "letzte Mile" wird der letzte Abschnitt, vom Lieferanten zum eigentlichen Endverbraucher bezeichnet. In diesem Fall der Telekommunikation versorgen die DSL-Anbieter, die nahezu untereinander mit Glasfaser verbunden sind, ihre Kunden über bestehende Kupferleitungen mit der DSL-Technologie. Dieser letzte Abschnitt der Leitung, stellt den Flaschenhals dar, der in der Regel ca. 5km zwischen Vermittlungskonten und dem Hausanschluss liegt.

Eine andere Technologie die ebenfalls als die "letzte Mile" bezeichnet wird, sind die sog. "Powerline-Komponenten". Das sind Endgeräte die in einem Haushalt über eine 220V Stromleitung angeschlossen werden, um eine Vernetzung von Hosts untereinander zu ermöglichen. Ebenso zählen auch die Koaxialnetze des Kabel-TV zu den Last-Mile-Technologien.

Als man noch vor Jahren mit ISDN, durch Bündelungen von 64-Kbit/s Kanälen, eine hohe Datentransferrate erzielt hatte, lies sich damit bereits mit Einschränkungen der Qualität Videokonferenzen durchführen.
Aufgrund des schnellen Fortschritts der Weiterentwicklung von anderen Multimediaübertragungen wie Abrufvideos (Streaming), benötigte man hier mind. 6 Mbit/s für eine angemessene Bildqualität. Ab diesen Moment ging der Technologie ISDN die Luft aus.

Selbst für Angestellte die einen Heimarbeitsplatz nutzen und auf große Firmen-Datenmengen zu greifen müssen, hatten mit ISDN erhebliche Probleme. Dank Forschung und Technik, wurde eine Datenübertragungstechnologie geschaffen, was sich heute DSL nennt.

Heutzutage kann fast jeder einen DSL-Anschluss nutzen …
… wenn im Haushalt ein Telefonanschluss (Analog oder ISDN) vorhanden ist.
… wenn ein DSL-Anbieter den gewünschten Region mit abdeckt. Die erforderliche Hardware wird meist vom Anbieter gestellt.

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